Korrekturlesen mag sicherlich eine tolle Tätigkeit sein und wer damit begonnen hat, will nicht daran denken, dass auch einmal andere Zeiten kommen können.
Diese kommen aber häufig schneller, als so manch einem lieb ist und schon ist eine Berufsunfähigkeit vorhanden.
Diese tritt im Durchschnittsalter von etwa 43 Jahren ein, sehr früh also.
Jeder vierte in Deutschland ist von einer Erwerbsunfähigkeit betroffen, die Berufsunfähigkeit kommt noch weitaus häufiger vor, weil sie sich nur auf den ausgeübten Beruf bezieht.
Möglich ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung aber auch als Kombiprodukt, wenn sich jemand nicht für zwei einzelne Versicherungen entscheiden möchte.
Gewählt werden kann nämlich zwischen der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung und der Variante, bei der eine Lebens- oder Rentenversicherung mit inbegriffen ist.
Der Freiberufler kann die Lebensversicherung kann als Kapitallebensversicherung oder als Risikolebensversicherung gewählt werden.
Für den Fall, dass eine Berufsunfähigkeit eintritt, wird eine monatliche Rente vereinbart, was nicht anders ist, als bei dem eigenständigen Produkt. Tritt der Fall ein, so wird die Hauptversicherung beitragsfrei gestellt. Der volle Schutz bleibt in der Versicherung auf jeden Fall erhalten.
Wenn Sie als Korrektor aber einmal für längere Zeit eine schlechtere Auftragslage haben und nach Möglichkeiten suchen müssen, die Durststrecke finanziell zu verkraften, kommen Sie als Freiberufler vielleicht auf das Kündigen von Versicherungen.
Klassischerweise werden zuerst die Lebensversicherungen angegangen. Doch diese kann, wenn sie als Kombiprodukt gewählt wurde, nicht verkauft werden.
Wird das getan, ist auch kein Schutz im Falle der Berufsunfähigkeit mehr vorhanden. Möglich ist vielleicht die Wahl der Variante, bei der die Beiträge für die Lebensversicherung niedriger sind. Ein Wechsel während der Laufzeit ist aber meist nur mit Verlusten möglich. Wenn es auf die Absicherung für den Todesfall nicht ganz so stark ankommt, kann dies aber eine günstige Variante sein.
Verbraucherschützer raten aber davon ab, ein Kombiprodukt zu wählen, weil es zum einen im Endeffekt meist teurer ist, zum anderen einfach zu unflexibel. Denn es fallen nicht nur Kosten für die Versicherungsprämien an, sondern auch die Provisionen für den Makler sind zu zahlen.
Gerade bei Kombiprodukten verdienen die Makler gut und vermitteln daher natürlich lieber diese Variante.